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Fall Out Boy - Infinity On High
[ Veröffentlicht am 02.03.2007 ]
Künstler: Fall Out Boy
Label: Universal
Genre: Emo-Rock
Trackliste
| CD1 |
| #1 |
Thriller |
| #2 |
Take Over, The Breaks Over |
| #3 |
This Ain't A Scene, It's An Arms Race |
| #4 |
I'm Like A Lawyer With The Way I'm Always Trying To Get You Off (Me + You) |
| #5 |
Hum Hallelujah |
| #6 |
Golden |
| #7 |
Thnks Fr Th Mmrs |
| #8 |
Don't You Know Who I Think I Am? |
| #9 |
(After) Life Of The Party |
| #10 |
Carpal Tunnel Of Love |
| #11 |
Bang The Doldrums |
| #12 |
Fame |
| #13 |
You're Crashing, But You're No Wave |
| #14 |
I've Got All This Ringing In My Ears And None On My Fingers |
Mit "Infinity On High" haben die vier Jungs aus Chicago nach "From Under The Cork Tree" ein neues Album abgeliefert. Wer sich nicht gleich von dem Cover hat abschrecken lassen, wird feststellen, dass es sich bei diesem Album um eine Gute-Laune Scheibe handelt. Und wer seine Ansprüche nicht allzu hoch schraubt, wird sich an den geringen Veränderungen der Songs im Laufe der CD nicht stören. Allgemein hat man aber auch nicht das Gefühl, dass die Jungs wirklich aus Chicago kommen, man fühlt sich eher an den typischen Britpop erinnert.
Der Opener "Thriller" wird mit einem Satz von Jay-Z eingeleitet, in dem er gleich klar macht, an wen sich dieses Album richten soll: "We dedicate this album to anybody who said we could't make it". Alles in allem ein gelungener Opener der dem Album die Richtung vorgibt: Alles glatt poliert, ohne Ecken und Kanten. Es passt einfach alles. Der typische Radio-Rock. "The Take Over, The Break Over" ist zwar etwas spitzer, fällt aber auch nicht wirklich raus. Weiter geht es mit "This Ain’t A Scene, It’s An Arms Race". Auch hier bleibt das Fußwippen, welches das ganze Album begleitet, nicht aus. Der Refrain lädt zum Mitsingen ein - auf jeden Fall ein Song, der auf so mancher Rockparty totgespielt wird. Einprägsam und typischer Ohrwurmcharakter. Selbiges gilt – natürlich – auch für die Single "Thnks Fr Th Mmrs". Leider ändert sich während des ganzen Albums wie schon erwähnt nicht so wirklich viel. Der Großteil der Songs ist nach demselben, simplen Muster gestrickt.
Aus eben diesem Muster fallen nicht wirklich viele Songs heraus. So wie man es von Fall Out Boy ja bereits gewohnt ist. Leider fällt es dieses Mal aber dann doch noch mehr ins Auge als auf ihren früheren Platten. Erwähnenswert ist auf jeden Fall der Song "Fame < Infamy", der zwar ebenso Ohrwurmcharakter hat wie die anderen Songs, dennoch hebt sich dieser Track aufgrund der Gitarrenriffs und den Fall Out Boy-typischen verspielten Elementen, das sich diesmal durch den Einsatz von Kastagnetten offenbart, vom Rest ab. Auch "Hum Hallelujah" ist das mehrfache Anhören auf jeden Fall wert. Mit "Golden" und "I'm Like A Lawyer With The Way I'm Always Trying To Get You Off (Me + You)" sind auf dem Longplayer auch zwei ruhige Tracks enthalten. Vor allem "Me & You" fällt aufgrund des doch sehr kitschig gehaltenen Refrains auf. Dennoch wirken die Tracks nicht störend und auch hier bleibt das Fußwippen nicht aus. Ein leichtes Grinsen begleitet den Hörer während des gesamten Albums
Fazit:
Abschließend bleibt zu sagen, dass „Infinity On High“ sich von den vorangegangenen drei Alben nicht wirklich abhebt. Dennoch ist es ein Longplayer der Spaß macht und bei dem man sich einfach mal entspannen kann. Es ist die Art von Musik, die man laufen lassen kann ohne wirklich hinhören zu müssen und die in keinem Fall störend wirkt. Es macht einfach Spaß, auch wenn es stellenweise doch einfach zu glatt poliert ist. Leider werden beim Durchhören keine Emotionen wach und so steht „Infinity On High“ doch etwas hinter den Vorgängeralben zurück.
(Sarah Jaeckel)
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